FACTSHEET Reifegradmodell für Smart Logistics Grids in der Biomasse-Logistik

01.08.2022 0 Kommentare

In Deutschland und der Europäischen Union ist der Wandel des Wirtschaftssystems von einer
fossilbasierten Wirtschaft zu einer Bioökonomie längst politisch beschlossen. Gleichzeitig ist
diese Transformation ein bedeutender Faktor im Kampf gegen die globale Klimakrise.
Damit dieser Wandel gelingen kann, ist es mittel- bis langfristig notwendig, die heutigen Produkte und Prozesse so umzugestalten, dass diese nicht mehr auf fossilen Ressourcen, sondern
auf erneuerbaren basieren.
Während fossile Rohstoffe sich jedoch insbesondere durch ihre hohe Energiedichte durch Jahrtausende der Kompression auszeichnen, liegt dieser Vorteil bei Biomasse nicht vor. Dies ist
einer der Gründe, wieso beispielsweise der Transport von Rohöl über lange Strecken kostengünstiger ist als der von Biomasse im nationalen Raum. Mit der Transformation zur Bioökonomie ist daher eine zunehmende Regionalisierung der bioökonomischen Wertschöpfungsketten anzunehmen.
Das GEMIT-Institut der Hochschule Niederrhein befasst sich in Forschungsprojekten ebenfalls
mit dem Themenbereich der Bioökonomie. Das vorliegende Factsheet ist Teil dieser Forschung
und wurde im Rahmen des CONUS-Projektes erstellt.2 Das CONUS-Projekt wird mit Mitteln
des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Entsprechend des regionalen Forschungs-schwerpunktes des CONUS-Verbundprojektes konzentriert sich das vorliegende Factsheet auf die Region des Niederrheins. Das vorliegende Reifegradmodell ist das Ergebnis des dritten Aufgabenpaketes und stellt die Basis für weitere regionalbezogene Forschung
dar.

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