Biomasseströme in und aus der Region Niederrhein

16.08.2022 0 Kommentare

In Deutschland und der Europäischen Union ist der Wandel des Wirtschaftssystems von einer fossilbasierten Wirtschaft zu einer Bioökonomie längst politisch beschlossen. Gleichzeitig ist diese Transformation ein bedeutender Faktor im Kampf gegen die globale Klimakrise. Damit dieser Wandel gelingen kann, ist es mittel- bis langfristig notwendig, die heutigen Produkte und Prozesse so umzugestalten, dass diese nicht mehr auf fossilen Ressourcen, sondern auf erneuerbaren basieren.
Während fossile Rohstoffe sich jedoch insbesondere durch ihre hohe Energiedichte durch Jahrtausende der Kompression auszeichnen, liegt dieser Vorteil bei Biomasse nicht vor. Dies ist einer der Gründe, wieso beispielsweise der Transport von Rohöl über lange Strecken kostengünstiger ist als der von Biomasse im nationalen Raum. Mit der Transformation zur Bioökonomie ist daher eine zunehmende Regionalisierung der bioökonomischen Wertschöpfungsketten anzunehmen.

Das GEMIT-Institut der Hochschule Niederrhein befasst sich in unterschiedlichen Forschungsprojekten ebenfalls mit dem Themenbereich der Bioökonomie. Das vorliegende Factsheet ist Teil dieser Forschung und wurde im Rahmen des CONUS-Projektes erstellt.

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