CONUS-Teilnahme am Zukunfts.Symposium Agripole

22.03.2022 0 Kommentare

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und grenzüberschreitender Wissens- und Erfahrungsaustausch – nur so können die vielen Herausforderungen im Agrobusiness bewältigt werden, und nur so können innovative und nachhaltige Lösungsansätze in der Region Niederrhein und den Niederlanden gefördert werden. Das bildet nicht nur das CONUS-Netzwerk ab, sondern auch die spannende Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmenden in Präsenz. 

Auf Einladung des CONUS-Partners Agrobusiness Niederrhein e.V. war das CONUS-Netzwerk Teil des Zukunfts.Symposium Agropole am 17. März in der Villa Flora auf dem Brightlands Campus Greenport Venlo. Verschiedene Vertreter*innen der Living Labs BioEconomy, Genussregion Niederrhein und AgriWear Maximilian Hummel, Yongxin Sun, Victor Mays sowie die CONUS-Koordinatorin Güldilek Köylüoğlu Alabaş nutzten die Möglichkeit, die interessanten und innovativen Erkenntnisse aus dem CONUS-Projekt, den zahlreichen Teilnehmenden des Symposiums vorzustellen. 

Nach einer Begrüßung von Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin Agrobusiness Niederrhein e.V. und Marcel Claus, Agropole-Vertreter der Gemeinde Venray und der Region Nord-Limburg gab es Grußworte von Dr. Heinrich Bottermann, dem Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Stephan Satijn, dem Minister für Wirtschaft, Entwicklung und Bildung der Provinz Limburg. Beide berichteten über die Herausforderungen im Agrobusiness hinsichtlich Klimawandel, Wasser, der Logistik sowie der Lebensmittelproduktion und hoben die Bedeutsamkeit der grenzüberschreitenden und integrativen Zusammenarbeit hervor.  

Weiter ging es mit Pitches von 6 deutsch-niederländischen Kooperationen, die innerhalb des deutsch-niederländischen INTERREG-Projekts „Wachstum und Entfaltung zur grenzüberschreitenden Agropole“ mit einer Förderung von 10.000 €, sog. INTERREG-Innovationsgutscheinen, ausgestattet wurden. Vor der Abstimmung aller Teilnehmenden für das innovativste grenzüberschreitende Projekt sowie der anschließenden Vergabe des Agropole Innovation Award 2022 standen auf dem Programm noch parallele Rundgänge mit verschiedenen Stationen, an denen neue Erkenntnisse, Entwicklungen und Trends im Agrobusiness vorgestellt wurden.  

Agrobusiness – eine vielseitige und an Bedeutung gewinnende Branche  

Zum Agrobusiness gehören Unternehmen und Institutionen, die den Markt mit pflanzlichen und tierischen Produkten versorgen. Neben Lebensmitteln bietet die Branche auch Endprodukte wie Zierpflanzen, Schnittblumen, Tierfutter oder auch Energie. Darüber hinaus stammen einige Rohstoffe für andere Branchen aus dem Agrobusiness, beispielsweise Hanf zur Herstellung von Textilien. Das ist ein Beispiel, wie Branchen ineinandergreifen und dass das Agrobusiness für weitaus mehr Produkte relevant ist als für Lebensmittel und Zierpflanzen. Im Zuge des Strebens nach mehr Nachhaltigkeit gewinnt das Agrobusiness insofern auch an Bedeutung, weil viele andere Branchen bei der Herstellung ihrer Produkte zunehmend auf nachwachsende und natürliche Rohstoffe zurückgreifen wollen. Um den Markt mit tierischen und pflanzlichen Produkten versorgen zu können, braucht es mehr als „nur“ Betriebe in Landwirtschaft und Gartenbau. Zum Agrobusiness gehören auch andere Akteur*innen, die sich entlang der Wertschöpfungskette ansiedeln. So beziehen Landwirtschaft und Gartenbau Produkte von Zulieferern, beispielsweise Saatgut, Melktechnik, Traktoren oder Material für Verpackung und Etikettierung. Außerdem gibt es weiterverarbeitende Unternehmen, die beispielsweise Salate, Gemüse, Milch oder Fleisch für Gastronomie oder Endverbraucher*innen weiterverarbeiten. Hinzu kommen Unternehmen aus den Bereichen Handel und Logistik sowie solche, die gezielte Dienstleistungen für die Branche anbieten, zum Beispiel ein Steuerbüro für landwirtschaftliche Unternehmen. Nicht zuletzt zählen zum Agrobusiness auch Institutionen wie die Landwirtschaftskammer oder Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie Fachschulen und Universitäten.  

CONUS-Koordinatorin Güldilek Köylüoğlu Alabaş stellt Ziele und Herausforderungen sowie die Erkenntnisse aus den CONUS-Living Labs und die Methode Living Lab u.a. Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Stephan Satijn, dem Minister für Wirtschaft, Entwicklung und Bildung der Provinz Limburg und Sigrid Helbig, Geschäftsführerin Brightlands Campus Greenport Venlo vor.  
Dr. Andreas Henseler von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer zu Besuch am CONUS-Stand und dem assoziierten Projektstand SPaCiH zusammen mit CONUS-Koordinatorin Güldilek Köylüoğlu Alabaş, Victor Mays, Max Hummel, Ralf Kuron von SPaCiH und Yongxin Sun.
Grenzüberschreitender Wissensaustausch zwischen Wissenschaftler*innen und Expert*innen.

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