InnoLab: das CONUS-interne Innovationsmanagement

15.03.2022 0 Kommentare

Innovationsmanagement ist geprägt von Ungewissheit und Risiken. Darum wurde in CONUS ein Innovation Lab (InnoLab) etabliert, welches diesen Herausforderungen mit effektivem Stakeholder-Engagement und Prozessmonitoring begegnet.

Mithilfe eines selbsterstellten, web-basierten Monitoringsystems und der Mitarbeit der Projektbeteiligten bildet das InnoLab die Aktivitäten aller Stakeholder mittels der Software Notion ab. Hierbei handelt es sich um Aktivitäten, welche in einem vorab festgelegten Zielsystem erfasst werden, und welche die Datengrundlage für die Bewertung des projektinternen Innovationsprozesses sind.

CONUS arbeitet am Aufbau eines innovativen Kompetenznetzwerks in der Region Niederrhein, das sich aus Stakeholder*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit über verschiedene Disziplinen und Entwicklungsbereiche hinweg zusammensetzt. CONUS setzt dabei auf die Stärkung und Verknüpfung von lokalen Industrien zwischen Stadt und Land in der Region und im Nachbarland Niederlande, um das übergeordnete Ziel des Klimaschutzes – insbesondere die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks – zu erreichen.

Mit den Formaten der Living Labs und in der damit in der Praxis stattfindenden „Open Innovation“ mobilisiert CONUS wirkungsvolle Hebel für effektive Innovationsprozesse und sieht dies als zentrale Strategie für entscheidende Zukunftsfragen der Region Niederrhein.

Allgemein ist es schwierig, den Erfolg von Innovationsbemühungen im regionalen Kontext zu bewerten, daher ist die Einbindung von Stakeholder*innen und ein kontinuierliches Monitoring erforderlich.

Das InnoLab erfasst und bewertet die Innovationsleistung auf der Ebene kollaborativer F&E-Projekte anhand nachfolgender Kriterien:

  • Vernetzung: Ausbau und Verstärkung von Zusammenarbeit
  • Sichtbarkeit: Transfer von (Zwischen-)ergebnissen und Erhöhung der Reichweite
  • Interner Wissensaufbau: Einsatz von Forschungsmethoden und Austausch zur Verbesserung des Fachwissens
  • Kompetenzaufbau: Vermittlung und Aufbau von Kompetenzen in der Region
  • Ideenentwicklung: Einsatz von Co-Creation-Methoden zur Entwicklung von Ideen
  • Etablierung: Aktivitäten zur kontinuierlichen Rückkopplung von Projekten mit Ressourcen und zur Sicherstellung ihrer Kontinuität

Die oben genannten Maßnahmen werden in einen quantitativen Wert (einen Innovationsindex) übertragen, mit dem die CONUS-Aktivitäten bewertet werden. Leistungen regionaler Netzwerke können somit in Bezug auf Input, Output und Skalierbarkeit bewertet werden. Langfristig plant das CONUS-Netzwerk, diesen Ansatz zur Überwachung, Evaluierung der regionalen Innovation am Niederrhein umzusetzen und seinen Einfluss in Bezug auf Verbesserung auf die gesamte Region auszuweiten.  Die Vision ist die Maximierung der Resilienzfähigkeit der Region durch folgende Schwerpunktsetzungen:

  1. Förderung der F&E-Ausgaben in der Region auf der Grundlage des Innovationsindex.
  2. Förderung der städteübergreifenden sowie regionsübergreifenden Zusammenarbeit, indem aktive Netzwerke sichtbarer gemacht werden.
  3. Steigerung der Co-Learning/Co-Creation-Kapazitäten der regionalen Akteur*innen.
  4. Verstärkung der Verbindung zwischen öffentlichen, privaten, akademischen und bürgerschaftlichen Netzwerken.
  5. Verbesserung der Zugänglichkeit zu verschiedenen Wissenspools in der Region.

Resiliente Regionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie offen für Wandel sind, sich in einem ständigen Adaptionsprozess befinden und Innovationen ermöglichen, die neue Impulse für die nachhaltige Entwicklung von Regionen liefern können.

Die CONUS-internen Innovationsprozesse werden mithilfe eines selbsterstellten Monitoringsystems bewertet und analysiert.

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